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Lauftraining · 20. September 2026

Langsamer Dauerlauf: warum „zu langsam“ meistens richtig ist

Der lockere Dauerlauf ist das Rückgrat jedes Trainings – und der Lauf, den fast alle falsch machen. Zu schnell nämlich.

Warum langsam schneller macht

Im lockeren Bereich (GA1) trainierst du das, was dich langfristig schneller macht: mehr Mitochondrien, bessere Fettverbrennung, ein kräftigeres Herz, robustere Sehnen. All das passiert nur, wenn du langsam genug läufst, dass der Körper es aufbauen kann, statt sich zu erschöpfen.

Läufst du deine lockeren Läufe zu schnell, landest du in einem Niemandsland: zu schnell für die Grundlage, zu langsam fürs echte Tempotraining. Du wirst müde, ohne besser zu werden.

Woran erkenne ich „richtig langsam“?

Am einfachsten am Reden: Du musst dich während des Laufs in ganzen Sätzen unterhalten können. Geht das nicht mehr, bist du zu schnell. Wer mit Puls arbeitet, bleibt grob unter 75 % der maximalen Herzfrequenz.

Merke: 80 % deiner Wochenkilometer gehören ins lockere Tempo. Das „zu langsam“ ist genau richtig.

Mehr zur Aufteilung in den Trainingsplänen.