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Laufschuhe · 17. September 2026

Das oberste Schnürloch: nutzlos oder die Rettung für die Ferse?

Fast jeder Laufschuh hat ganz oben ein zusätzliches Schnürloch, das die meisten nie benutzen. Zu Unrecht.

Die Marathon-Schnürung

Mit diesem obersten Loch lässt sich die sogenannte Marathon- oder Läuferschnürung binden: Man fädelt den Senkel auf jeder Seite ins oberste Loch, sodass eine kleine Schlaufe entsteht, und zieht das Ende der Gegenseite durch diese Schlaufe. Das Ergebnis ist ein festerer Sitz um den Knöchel, ohne den Rist abzuschnüren.

Wann sie hilft

  • Wenn die Ferse im Schuh rutscht und Blasen scheuert.
  • Wenn du einen schmalen Fuss hast und der Schuh vorne passt, aber hinten Halt fehlt.

Wann nicht

Drückt der Schuh über dem Rist, ist die normale Schnürung besser – die Marathon-Schnürung erhöht dort den Druck. Ausprobieren lohnt sich: fünf Minuten Aufwand, oft das Ende des Fersen-Scheuerns.

Test: Rutscht die Ferse trotz fest gebundener Schuhe? Dann ist die Marathon-Schnürung einen Versuch wert.