Renneinteilung: wie du dein Rennen nicht auf den ersten Kilometern verschiesst
Das häufigste Wettkampf-Drama: Die ersten Kilometer fühlen sich grossartig an, du läufst zu schnell los – und ab Kilometer 15 zahlst du bitter dafür.
Der negative Split
Die effizienteste Renneinteilung ist der negative Split: die zweite Hälfte schneller als die erste. Das klingt einfach, verlangt aber Disziplin genau dann, wenn du dich frisch fühlst und alle um dich herum davonziehen.
Die 10-Sekunden-Regel
Laufe die ersten Kilometer bewusst rund 10 Sekunden pro Kilometer langsamer als deine Zielpace. Dieses „Guthaben“ holst du in der zweiten Hälfte zurück – wenn andere einbrechen, ziehst du vorbei.
Pace-Band und Plan
Rechne dir vor dem Rennen deine Zwischenzeiten aus und schreib sie dir auf (Pace-Band). So läufst du nach Plan statt nach Adrenalin.
Faustregel: Wenn sich die ersten 5 Kilometer zu leicht anfühlen, machst du es richtig.