Krafttraining für Läufer: die vier Übungen, die wirklich zählen
Läufer und Krafttraining – lange galt das als Widerspruch. Heute weiss man: Wer läuft, sollte auch Kraft trainieren. Nicht für Muskelberge, sondern gegen Verletzungen und für ein stabileres, ökonomischeres Laufen.
Warum überhaupt Kraft?
Beim Laufen wirkt bei jedem Schritt ein Mehrfaches des Körpergewichts auf Beine und Rumpf. Eine kräftige Muskulatur fängt diese Last ab, schützt Knie und Achillessehne und hält die Lauftechnik auch dann sauber, wenn du müde wirst.
Die vier Übungen
- Kniebeugen – die Basis für kräftige Beine.
- Ausfallschritte – trainieren einbeinig, genau wie das Laufen.
- Wadenheben – schützt Achillessehne und Wade, die häufigsten Baustellen.
- Unterarmstütz (Plank) – ein stabiler Rumpf hält die Haltung über die ganze Distanz.
Zwei kurze Einheiten pro Woche, je 15–20 Minuten, reichen für den Anfang.
Wichtig: Krafttraining ergänzt das Laufen, es ersetzt es nicht. Leg die Einheiten auf Tage nach einem lockeren Lauf, nicht vor den langen Lauf.